:: Wie errichtet man ein Testament?

 

 

Wenn ein Testament nicht den gesetzlichen Formvorschriften genügt, dann ist es von vornherein unwirksam, weshalb Sie auf Folgendes achten müssen:

 

Abgesehen von abenteuerlich anmutenden Errichtungsformen wie dem „Nottestament vor dem Bürgermeister“ oder dem „Nottestament auf See“ gibt es vor allem zwei Arten, ein Testament zu errichten: Entweder Sie errichten es vor einem Notar oder handschriftlich. Das handschriftliche Testament birgt die Probleme, dass zum einen eine gewisse Unsicherheit verbleibt, ob das Testament wirksam verfasst wurde und auch, ob es nach dem eigenen Tod überhaupt gefunden und umgesetzt wird. Das vor einem Notar errichtete Testament schließt diese beiden Risiken regelmäßig aus, weshalb es auch die vom Notar zu erhebenden Gebühren hierfür rechtfertigt.

 

Ein handschriftlich verfasstes Testament hat vollständig handschriftlich geschrieben zu sein: Es genügt also nicht, wenn Sie das Testament am PC entwerfen, ausdrucken und dann den Ausdruck unterschreiben. Der gesamte Text der Regelungen hat mit der Hand geschrieben zu sein. Unter diesem Text hat eine eigenhändige Unterschrift zu sein. Ein so errichtetes Testament kann in amtliche Verwahrung gegeben werden, wenn man das Risiko nicht eingehen möchte, dass es von den Angehörigen nicht gefunden wird oder evtl. sogar nicht gefunden werden will und beiseite geschafft wird und somit seine Wirkungen nicht entfalten kann. Für die amtliche Verwahrung sind gemäß § 2248 BGB die Amtsgerichte zuständig, außer Sie leben in Baden-Württemberg, weil hier die Notare für die amtliche Verwahrung zuständig sind. Die amtliche Verwahrung gewährleistet nun, dass das Testament im Todesfall von Amts wegen umgesetzt wird.

 

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